Maibaum macht Mut

Am Abend vor dem 1. Mai wurde in Kornbach der Maibaum aufgestellt. In aller Stille, mit Abstand und maskiert, haben einige Freiwillige den vorbereiteten Baum am Spielplatz installiert.

Aufgrund der Kontaktregeln war kein Publikum geladen und auf das traditionellle Prozedere mit Seilen und Stangen wurde verzichtet. Statt gemeinsamem Hau-Ruck kamen Traktoren und Winden zum Einsatz.

Der bunte Baum mit seiner Krone verbreitet ein wenig Hoffnung auf Normalität und darauf, dass es beim Abbau im Herbst wieder festlicher zugehen darf.

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Die Bank an der Linde

Im Herbst 2017 bekam auch Kornbach anlässlich der 700-Jahrfeier eine Dorflinde. Sie steht für Zusammenkunft, Gemeinschaft, frohes Feiern. Um die Linde herum eine Bank, die zum Verweilen und zum Plausch mit Nachbarn einlädt. In Zeiten von Corona und von Kontakteinschränkungen undenkbar. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Auf die freut man sich in Kornbach schon jetzt.

Karl Herold und Harald Hofmann haben am vergangenen Freitag die Bank an der Linde aus ihrem Winterquartier geholt und aufgestellt. „Damit wir uns endlich mal wieder am Bänkla treffen können …“, kommentiert Ute Hofmann hoffnungsvoll.

Das „Bänkla“ bekommt jetzt noch einen neuen Anstrich und dann können die besseren Zeiten kommen.

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Frohe Ostern!

Osterszene in Kornbach
Mit der von Ewa und Klaus Bahlau farbenfroh gestalteten Szene am Kornbacher Denkmal wünscht Kornbach.de allen Besuchern der Seite ein frohes Osterfest!

Gesegneten Advent

Bild von Franz W. auf Pixabay

Eins der wenigen Dinge, die Corona nicht verändert hat, ist die Tatsache, dass wir auch in diesem Jahr am 24. Dezember Heiligabend feiern. Was sich in diesem Jahr wohl ändern wird, ist die Art und Weise, wie.

Aber am Inhalt und Sinn des Festes ändert das nichts: Gott kommt als Kind in die Welt und will ihr Frieden bringen. Advent ist die Zeit der Vorfreude und Vorbereitung auf Gottes großes Geschenk.

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Trauriger Volkstrauertag in Kornbach

„Keine Gedenkfeiern am Volkstrauertag“ ist im Schaukasten am Denkmal in Kornbach zu lesen. Mit dem Hinweis auf die Corona-Pandemie sind alle Feierlichkeiten zum Gedenktag abgesagt.

Noch nachdenklicher als sonst bei diesem Anlass stehen die Vorstände des Veteranenvereins und der Feuerwehr, Heinz Herold und Klaus Degel, mit Sicherheitsabstand und Maske bei 1. Bürgermeister Oliver Dietel.

Ohne musikalische Umrahmung durch den Posaunenchor und ohne Ansprachen legen sie zwei Kränze vor dem Denkmal nieder und stehen einen Moment im Gedenken an die Opfer der Kriege der Vergangenheit und der Gegenwart.

In der Hoffnung, dass das Gedenken in dieser auf’s Minimum reduzierten Form eine einmalige Angelegenheit bleibt, geht die kleine Gedenkversammlung auseinander.

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Ortssprecher für Kornbach

Harald Schöffel für dritte Amtsperiode gewählt

Von links: 2. Bgm. Andreas Heißinger, Johannes Herold, Harald Schöffel, 1. Bgm. Oliver Dietel

Harald Schöffel vertritt zum dritten Mal in Folge als Ortssprecher die Interessen des Dorfes. In geheimer Wahl wird er mit 20 von 34 Stimmen gewählt. Als weiterer Kandidat wurde Johannes Herold vorgeschlagen. Er erreicht 13 Stimmen. Eine Stimmenthaltung wird als ungültig gewertet.

Die Ortssprecherwahl fand aufgrund der geltendenen Abstands- und Hygienebestimmungen in der Gefreeser Stadthalle statt. Dass trotz der widrigen Umstände 34 Kornbacher zur Wahl ihres Ortssprechers gekommen sind freut Bürgermeister Oliver Dietel. Zusammen mit dem 2. Bürgermeister Andreas Heißinger und Geschäftsführer Stefan Opel bildete er den Wahlausschuss.

  1. Bürgermeister Dietel dankt Johannes Herold für seine Bereitschaft, sich für die Belange des Dorfes einzusetzen und gratuliert Harald Schöffel, der das Amt für die nächsten fünfeinhalb Jahre ausüben wird.

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Pferdewiegen in Kornbach

Wegen der Corona-Pandemie konnte das traditionelle Kornbacher Pferdewiegen mit über 60 Tieren in diesem Jahr nicht stattfinden. Letzten Samstag aber wurde die Waage genutzt.

Drei Reiterinnen aus Wülfersreuth und Bischofsgrün kamen mit ihren Pferden zum Wiegen über den Berg nach Kornbach. Ein viertes Pferd gesellte sich aus dem Ort dazu.

Das Wooch-Haisla-Team war mit Claudia Drescher und Horst Seibel zur Stelle und hat die geeichte Viehwage fachgerecht bedient. Bei Voranmeldung können auch weitere Vierbeiner gewogen werden. (Infos hier)

UPDATE:

Drei Pferde von den Sprucemountains Connemaras (Wülfersreuth) waren am 11. Oktober zum Wiegen auf der Kornbacher Waage. Uwe Grießhammer, Daniela und Jaqueline Flügel nutzten das Angebot des Woochhaisla-Teams, vertreten durch Claudia Drescher und Horst Seibel, Pferde nach Anmeldung zu wiegen.

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Nordic Walking Marathon mal ganz anders

Der Fichtelgebirgs Nordik Walking Marathon startet dieses Jahr wieder in Gefrees-Kornbach, wie in früheren Zeiten, jedoch unter Corona-Bedingungen: Ohne Festzelt, mit Abstandregeln und Mundschutz beim Abholen der Startnummern, Bezahlung nur vorab per Überweisung, keine Verköstigung, keine Leihstöcke, Umkleiden etc.

Trotz dieser widrigen Bedingungen kamen zahlreiche Läuferinnen und Läufer nach Kornbach und belohnten den Mut der Veranstalter mit ihrer Teilnahme.

Auf den bekannten Nordic Walking Strecken in Kornbach sind ab 8 Uhr die Trail Runner unterwegs. Nordic Walker starten ab 10 Uhr sofort nach Erhalt der Teilnehmernummer und können Strecken zu sechs, acht oder 13 Kilometer laufen oder sogar 21 Kilimeter durch Kombination von zwei Strecken.

Auch der bekannte Leki-Berg gehört mit zur Strecke. Die spektakulären Massenstarts sind in diesem Jahr leider nicht möglich.

Wer seine Strecke geschafft hat kann sich (solange der Vorrat reicht) ein nützliches Teilnehmergeschenk abholen: Eine hochwertige Mund-Nasenschutzmaske der Firma Helsa.

Mehr Informationen auf der Seite des Fichtelgebirgs-Nordic-Walking-Marathons.

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Gemeinsam angepackt

Hilfsbereitschaft wird in Kornbach groß geschrieben. Ob es darum geht, die Hecke am Denkmal zu schneiden und die Dorfmitte zu pflegen oder das Dorf vor Schäden durch Starkregen zu schützen.

Beim Hecke schneiden am Denkmal in Kornbach

Dorfsprecher Harald Schöffel hat die Belange des Dorfes gut im Blick und ist dankbar, dass sich für verschiedene Aktionen stets eine beträchtliche Anzahl Helfer findet.

Die Bank um die Dorflinde bekommt enen neuen Schutzanstrich

Letzten Samstag konnten so einige Problembereiche bearbeitet werden, bei denen es in der Vergangenheit immer wieder zu Erdabspülungen gekommen ist.

Der Bereich des unteren Dorfes beim Spielplatz sähe sicherlich nach dem Starkregen vom Sonntag anders aus, wenn wir nicht am Weg weiter oben Wasserableitungen hergestellt hätten, berichtet Harald Schöffel.

Besonders hilfreich war die Bereitschaft von Albert Wagner und Markus Seibel, das Wasser in ihr Grundstück ableiten zu lassen. Auch Klaus Kopp hätte zugestimmt, hier war jedoch die Ableitung noch zu schwierig.

Der Ortssprecher weiß, dass diese Wegemaßnahmen oft recht wenig Beachtung finden, aber wenn es so stark regne, wie letzten Sonntag, sehe man, dass es doch meist allen zugute komme, wenn hier immer wieder etwas getan werde.

Weiterhin wurden noch Bereiche in der Kellergasse verbessert, Randbewuchs zurückgeschnitten und Bankette mit Entwässerungsgräben gemulcht und nachgeputzt.

Harald Schöffel dankt allen Helfern und dem Einsatz der Maschinen von Hermann Rank, Helmut Ruckdeschel, Sebastian und Andreas Loos, Albert Wagner und Markus Seibel.

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Ein Dorf im Fichtelgebirge