Archiv der Kategorie: Allgemein

Stimmungsvolle Dorfweihnacht im Kornbachtal

Am Samstag vor dem zweiten Advent hatte das Vorbereitungsteam von Sabine Degel und Sigrid Schöffel zur Dorfweihnachtsfeier in den Gasthof Kornbachtal eingeladen. 
Abendmahlsfeier mit Pfr. Gebelein

 Im adventlich geschmückten Gastraum versammelten sich um 14.00 Uhr zahlreiche Kornbacher zu einer Andacht mit Abendmahl mit Pfarrer Gebelein, der die Anwesenden an die historische Bedeutung der Adventszeit als einer Fasten- und Bußzeit erinnerte. 
Dorfweihnacht im Kornbachtal

Im Anschluss füllte sich der Raum für einen stimmungsvollen Adventsnachmittag mit Geschichten, Musikbeiträgen, Liedern zum Mitsingen bei Kaffee, Tee, Stollen und Plätzchen. 
Die Zithergruppe Saitenspiel aus Gefrees bringt alpenländische Stimmung ins Kornbachtal

Aus Gefrees war die „Zithermusik Saitenspiel“ gekommen, die es mit Zithern, Gitarre und Hackbrett verstand, die Zuhörer mit ihren weihnachtlichen Weisen zu verzaubern. 
„Kornbach-Trio“ Sigrid und Katrin Schöffel, Sabine Degel

Mit Flöten und Keyboard begleitete das Trio Sabine Degel und Sigrid und Katrin Schöffel aus Kornbach die gemeinsamen Lieder und brachte sich durch Instrumentalstücke ein. 

Irene Böttcher erzählt vom Schneeflockentanz

Zwischen den abwechslungsreichen Programmpunkten und Beiträgen war Zeit für Gespräche und Begegnung.  Der Kornbacher Dorfweihnacht ist es gelungen, mitten in der geschäftigen Vorweihnachtszeit einen Akzent des Innehaltens und der Besinnung zu setzen. 
ph

Gedenkstunde zum Volkstrauertag in Kornbach

Kranzniederlegungen durch den Vertreter der Stadt Gefrees, Bernd Nelkel, und den Veteranenverein und die Freiwillige Feuerwehr Kornbach, vertreten durch die Vorstände Heinz Herold und Klaus Degel. Umrahmt wurde die Feier von den Bläsern des Posaunenchores Gefrees. 

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Kornbach bekommt eine Dorflinde

„In Kornbach, do gibts ka Lind’n, nercherts is ana zer find’n …“ reimt Ute Hofmann, Mitglied des Festausschusses 700 Jahre Kornbach, in ihrer in fränkischer Mundart verfassten Laudatio am vergangenen Samstag, anlässlich der Pflanzung der Kornbacher Dorflinde. In Gedichtform beschreibt sie den Missstand, dass zwar Bäume verschiedenster Art das Dörflein zieren, eine Linde man aber bisher vergeblich sucht. Dem soll mit dem heutigen Tag abgeholfen werden. Kornbach bekommt eine Linde. Kornbach bekommt eine Dorflinde weiterlesen

700 Jahre Kornbach – Siedlung am Höllpass – Jubiläumsbuch vorgestellt

Der „Arbeitskreis Dorfgeschichte“ von Ruprecht Konrad, Irene Böttcher, Peter Hahn, Ute Hofmann, Reinhold Zeitler, Karl Herold und Harald Schöffel (von links) bei der Vorstellung des Buches „700 Jahre Kornbach – Siedlung am Höllpass“. Foto: Harald Judas/Peter Hahn

Eine Zusammenstellung von Geschichte und Geschichten der „Siedlung am Höllpass“ wurde am vergangenen Donnerstag im Gasthof Kornbachtal der Öffentlichkeit vorgestellt. Der für Layout und Druckvorbereitung zuständige Reinhold Zeitler präsentierte Entstehungsgeschichte und Auszüge aus dem 164-seitigen Werk den zahlreich vertretenen Besuchern aus Kornbach und Gefrees. 700 Jahre Kornbach – Siedlung am Höllpass – Jubiläumsbuch vorgestellt weiterlesen

Straßensanierung im "Oberen Dorf"

Mit der Deckensanierung der Straße im sogenannten „Oberen Dorf“ geht ein lang gehegter Wunsch des Kornbacher Dorfsprechers Harald Schöffel in Erfüllung. Sechs Jahre lang stand das Projekt auf der Agenda, aber andere Maßnahmen waren für den Asphalttrupp des Gefreeser Bauhofes dringender, denn „Emmentaler-Straßen“ gibt es im Ortsgebiet genug. Oder es scheiterte kurzfristig am defekten Unimog oder wurde durch Pläne zur Dorferneuerung aufgehalten. 

Straßenbau, Kornbach, oberes Dorf

Weil die Dorferneuerung erst einmal auf Eis gelegt wurde, war der Weg für die Asphaltierung nun frei.  Und die anstehende 700-Jahrfeier sei, neben der unbestrittenen Notwendigkeit, auch für den Bürgermeister ein überzeugendes Argument gewesen. Kornbach sei zwar 700 Jahre alt, aber die Kornbacher wollten dennoch keine Straßen wie vor 700 Jahren.
Die im oberen Bereich vor einer Woche in Eigenleistung eingebaute Wasserrinne zeige auch, so Schöffel, dass eine gute Zusammenarbeit die Gemeinschaft voran bringt und Kosten, so weit möglich, eingespart wurden. Dafür dankt der Dorfsprecher allen freiwilligen Helfern. 

ph

Kornbacher Woochhaisla-Fest erfreut sich großer Beliebtheit

Am Pfingstmontag fand in Kornbach das 16. Woochhaisla-Fest statt. Nach dem ersten Treffen von einigen Pferdefreunden um Klaus und Karin Kopp im Jahre 2002 steigerte sich der Besuch immer mehr und Pferdehalter und Reiter in der Region haben den Termin fest in ihrem Kalender.
Mit 87 Pferden (und sieben Hunden) kamen diesmal so viele Vierbeiner wie noch nie auf die Kornbacher Viehwaage, deren Bestand durch den Wiegebeitrag gesichert wird.

Woochhaislafest in Kornbach 2017

Das Treffen der Pferdebegeisterten lockt auch viele Besucherinnen und Besucher nach Kornbach, die sich das bunte Treiben gerne anschauen und dabei das kulinarische Angebot von Grill und Kuchentheke genießen. 
Mit der Nummer der gekauften Wiegemarke nehmen die Reiterinnen und Reiter an einer Preisverlosung teil.  Vom Anbindeseil über ein Pferdemüsli bis zum Sack Grünpellets reicht die Palette der gestifteten Preise.  

Bei überwiegend sonnigem Wetter war das Kornbacher Pferdewiegen für das Woochhaisla-Team ein großer Erfolg. Auch wenn am Nachmittag ein paar kräftige Schauer nieder gingen, nahmen das Pferde und Reiter gelassen.  Das Woochhaisla-Fest in Kornbach ist für Pferdefreunde jeden Alters eine besondere Attraktion. 
(Fotos vom Pferdetreffen im Album rechte Seitenleiste.)
(Liste der Gewinner: hier)
ph

Ein Gedenkstein aus Gefreeser Granit

700 Jahre Kornbach (Schriftzug von Klaus Bahlau)

Kornbach feiert in diesem Jahr die erste urkundliche Erwähnung vor 700 Jahren in einer historischen Aufzeichnung. Damit dieses Jubiläum in Erinnerung bleibt haben sich die Kornbacher neben einer zentralen Festveranstaltung mit dem „Tag des offenen Dorfes“ am 2. Juli einiges einfallen lassen. Mehrere historische Wanderungen wurden und werden angeboten, ein Fachvortrag mit dem Historiker Dr. Konrad zeigte die geschichtliche Entwicklung des Ortes auf und ein Jubiläumsbuch soll in den nächsten Monaten erscheinen.  
Der Ort Kornbach, eingebettet zwischen die Höhen des Fichtelgebirges, hat eine besondere Beziehung zum Granitgestein dieser Gegend. Zahlreiche Männer aus dem Dorf sind tagtäglich zu ihrer schweren Arbeit in die „Reuth“ oder einen der anderen Steinbrüche um Kornbach gelaufen. 
Steinbruch, Gefrees

Was liegt näher, als anlässlich des Jubiläums mit einem Stein aus Gefreeser Granit ein Denkmal zu schaffen. Den geeigneten Stein fand  Harald Schöffel vor Jahren in einem Feld. Der Frost hat ihn im Lauf der Zeit herausgedrückt. Seitdem lag er an einem Feldrain zwischen anderen Findlingen und nun wurde er mit schwerem Gerät ins Dorf gebracht und seiner neuen Bestimmung zugeführt.
Glücklicherweise gibt es in Kornbach einen Fachmann, der sich mit Steinmetzarbeiten auskennt. Willi Aßmann hat das Handwerk 1964 als Lehrling bei der Firma Grasyma in Weißenstadt erlernt und  später eine Weiterbildung zum Steintechniker mitgemacht. Nach Tätigkeit im Odenwald kam er vor Jahren zurück ins Fichtelgebirge und fertigte Schriften und Ornamente in Bischofsgrün. Auch wenn er inzwischen schon seit 15 Jahren nicht mehr arbeitet und die Gelenke von Arthritis gezeichnet sind, den Jubiläumsstein zu schaffen ist ihm eine Ehre. Aber der durch Wind und Wetter mitgenommene Findling hat es ihm nicht leicht gemacht. Immer wieder brachen Stellen heraus und mussten repariert werden. 
Wie viele Stunden er am Stein gearbeitet hat kann Willi Aßmann gar nicht sagen. Nach einer Zeichnung hat er den Kreis und die Schrift herausgearbeitet und sich auch um eine sichere Verankerung des etwa 40 Zentner schweren Kolosses gekümmert.

Inzwischen steht der 1,40 Meter breite und fast zwei Meter hohe Gedenkstein dank einiger tatkräftiger Helfer (Harald Schöffel, Theodor Bauer, Karl Herold, Konrad Loos, Harald Hofmann und Willi Aßmann) an seinem Bestimmungsort in der Dorfmitte vor dem Feuerwehrgerätehaus.
„Der Stein passt zu den Kornbachern“, meint Dorfsprecher Harald Schöffel. „Nicht rund und schön geschliffen, sondern mit Kanten und Riefen, geprägt und geformt durch Wind und Wetter, so wie Kornbach im Laufe der 700 Jahre durch Leid, Entbehrung und die Wirren der Geschichte geprägt, verändert und geformt wurde.“  
v.l.: Harald Schöffel, Theodor Bauer, Karl Herold, Wilhelm Aßmann (Steinmetz), Harald Schlegel (1. Bürgermeister Stadt Gefrees)

Gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister, Harald Schlegel, wurde der Gedenkstein am 28. Mai 2017 in einer kleinen Feierstunde offiziell seiner Bestimmung übergeben. 
ph