Archiv der Kategorie: Pferdefreunde

Pferdewiehern unter heißer Sonne

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuf ihr historisches Wooch-Haisla (übersetzt: ein kleines Häuschen mit Viehwaage) sind die Kornbacher sehr stolz. Damit man hier auch richtig Tiere wiegen kann muss die Waage regelmäßig geeicht werden. Um die Kosten dafür aufzubringen haben sich Kornbacher Pferdefreunde etwas einfallen lassen: Jedes Jahr am Pfingstmontag laden sie Pferdebesitzer aus der Gegend zum Pferdewiegen ein und verlangen für das Wiegen 2 Euro. Von dem Geld wird das Eichen der Waage bezahlt und eine große Gaudi ist das Treffen außerdem.
OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Boss der Kornbacher Pferdefreunde ist Klaus Kopp, ihm gehören zwei der inzwischen auf fünf angewachsenen Kornbacher Pferde. Sein Team kümmert
sich um die Organisation des Festes, vom Wiegen
bis zum PferdeäOLYMPUS DIGITAL CAMERApfela
ufsammeln. Neben dem Gewicht und dem Stockmaß des Pferdes bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch eine Chance auf einen der gestifteten Preise: Drei Flaschen Frankenwein, Führstricke und Stallhalfter und zwei Rundballen werden verlost.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAErich Streitberger aus Wülfersreuth hat mit seinem siebenjährigen Hengst David (740) und der Stute Froni (750 kg) zwei der schwersten Pferde auf die Waage gebracht.Streitberger, der sich im Bayerischen Pferdezuchtverband und dem Bayreuther Reit- und Fahrverein engagiert, ist zum dritten Mal in Kornbach dabei.  Hier trifft man Gleichgesinnte und kann sich mit andern Pferdefreunden austauschen.
Woochhaislafest2014Das schwerste Pferd, ebenfalls ein Kaltblüter, kam aus Obersteben und wog 891 kg.
BeiOLYMPUS DIGITAL CAMERA stechender Sonne und über 35 Grad kamen zur Überraschung der Veranstalter 65 Pferde und ein Esel zum Wiegen nach Kornbach. Die teilweise weiten Entfernungen legten aufgrund der großen Hitze aber viele Vierbeiner zu einem großen Teil der Strecke im Transporter zurück.
OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Kornbacher Pferdewiegen wird heuer zum 13. Mal gefeiert und ist bei Reitern und Reiterinnen in der Gegend inzwischen ein Begriff. Sie kommen aus Bischofsgrün, Wülfersreuth, Warmensteinach, Weißenhaid, Röslau, Tannenreuth, Schwarzenbach am Wald, Konradsreuth, Ahornberg und der Finkenmühle, um nur einige Orte zu nennen. Für die Kornbacher und viele Gäste ist das Ereignis einer der Höhepunkte im Jahr.
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Wiegen, messen, wiehern – Woochhaislafest 2013

 


Sie kamen auf vier Hufen über die Hügel oder im Anhänger, trotz Regenschauern und kühlen Temperaturen – 58 Pferde, drei Esel und zwei Hunde kamen beim Woochhaislafest am Pfingstmontag in Kornbach auf die Waage. Das Woochhaisla-Team um den Initiator Klaus Kopp veranstaltet das Fest nun schon zum 12. Mal.

Auf der renovierten und geeichten Viehwaage werden die Vierbeiner  gegen eine kleine Gebühr gewogen und nehmen damit an einer Verlosung teil. Auch das Stockmaß wird bestimmt und dann können die Pferde zu ihren Artgenossen auf die Weide am Dorfrand.

Zum diesjährigen Treffen kamen Pferde und Reiter aus einem Umkreis von 30 Kilomtern. Die weiteste Anreise hatte eine Reiterin aus Pfaffenhofen, die zur Zeit in Münchberg zu Gast ist. Neun Preise waren zu gewinnen und die Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

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Pferdetreffen im Kornbachtal

So viele kamen noch nie: 69 Pferde und 1 Esel beim Woochheislafest am Pfingstmontag in Kornbach

Sie kamen aus Ahornberg, Bad Berneck, Förstenreuth, Gundlitz, Hermersreuth, Himmelkron, Mechlenreuth, Oberneuenreuth, Oppenroth, Röslau, Stammbach, Warmensteinach, Weißenstadt, Wülfersreuth und Wundenbach. Manche waren mehrere Stunden unterwegs, ein paar wenige kamen mit dem Pferdehänger. 69 Pferde und ein Esel kamen ins Kornbachtal zum Woochheislafest, das die Kornbacher Pferdefreunde jedes Jahr am Pfingstmontag veranstalten. Die historische Viehwaage muss stets neu geeicht werden und das kostet Geld. Für 2 Euro dürfen die Pferde auf die Waage und sichern so den Bestand des Woochheislas.
Hinter dem Kornbacher Pferdefest steht ein Team von 16 Freiwilligen, die sich um Vorbereitung und Durchführung kümmern. Klaus Kopp, der Initiator, erinnert sich: Beim ersten Treffen kamen 12 Pferde, dann wurden es stetig mehr. 66 Pferde war bisher die Höchstzahl. In diesem Jahr sind es drei mehr und ein Esel. Die Tiere werden gewogen, und wenn sie wollen, auch gemessen. Nicht allen ist das Stockmaß geheuer und für die Pferde sind die vielen Menschen und Tiere ja auch sehr aufregend. Das kleinste und das größte Pferd bekommen einen Preis und wenn Reiterinnen und Reiter kostümiert kommen, wird das auch honoriert. Außerdem nimmt jedes teilnehmende Pferd an einer Verlosung teil.
Am Festplatz ist viel Betrieb. Reitergruppen kommen und andere ziehen wieder weiter. Auch Radler und Wanderer schauen sich das bunte Treiben gerne an. Für die Pferde gibt es Stellplätze am Anger und viel Auslauf auf der Koppel von Klaus Kopp am Dorfrand.
Am Rande des Festplatzes können die Besucher alte Gerätschaften und Landmaschinen anschauen, die für den Pferdeeinsatz gemacht sind. Wender und Pflug, Wagen und anderes Gerät findet sich hier. Es wurde von Kornbachern zur Verfügung gestellt. Früher gab es viele Pferde im Dorf. Sie wurden in der Landwirtschaft und zum Holzrücken eingesetzt. Heute sind es noch drei.
Am Ende des Festes gibt Heinz Herold die Gewinner der Verlosung und die drei Preisträger bekannt.Der Preis für das größte Pferd geht an Erich Streitberger, dessen Pferd 167 cm Stockmaß hat. Das kleinste Pferd ist 102 cm hoch und kommt aus Gundlitz/Höflein und gehört den Besitzern Dietel/Schicker. Die Preise für die originellste Kostümierung waren schwer zu vergeben, weil mehrere Gruppen in beeindruckend historischer Gewandung erschienen. Das Los entschied für die Vampir-Gruppe Zeitler/Stäudel aus Weißenstadt und Röslau. Sie bekamen den 1. Preis. Der 2. Preis ging an Helmut Kreuzer und seine Frau aus Himmelkron, die im Mittelalter-Look kamen. Den 3. Preis erhielt die Gruppe um Sabine Stöckert aus Oberneuenreuth, die in Spanischer Tracht die Blicke der Besucher auf sich zog. Die wertvollen Sachpreise wurden freundlicherweise von Reitsport Misch (Münchberg), dem Raiffeisen-Lagerhaus Gefrees und der LVO aus Markersreuth zur Verfügung gestellt, bei denen sich Heinz Herold herzlich bedankt.

Als um 16:30 Uhr ein kurzer Regenschauer nieder geht, sind die meisten Reitergruppen schon wieder auf dem Heimweg. Die verbliebenen ziehen sich den Regenumhang über und steigen unverdrossen in den Sattel. 10 Minuten später scheint die Sonne wieder. Für die Kornbacher Pferdefreunde hat sich die Mühe gelohnt. Es war es ein gelungenes Fest, und dass ihnen das Spaß macht, sieht man ihnen an.
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Woochheislafest heuer mit historischen Geräten

Am Pfingstmontag ab 13 Uhr halten die Kornbacher Pferdefreunde wieder das Woochheislafest. Dieses Jahr ist eine Präsentation von historischen Landwirtschaftlichen Geräten geplant. Aus dem Vorbereitungsteam verlautete, dass es sich dabei um vom Pferd gezogene Geräte handelt, die von den verschiedenen Besitzern zur Ausstellung am Fest zur Verfügung gestellt werden.
Wie in den letzten Jahren werden in Kornbach über 60 Vierbeiner auf der Waage erwartet. Sie werden den Pfingstmontag in Kornbach zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Auch für Speisen und Getränke ist gesorgt und der Wetterbericht verspricht Sonne bei über 20 Grad. Gründe genug, um sein Pferd zu satteln und nach Kornbach zu reiten. Das Woochheislafest ist aber auch ein beliebtes Ziel für Wanderer, Walker, Radler und motorisierte Zeitgenosssen. Letztere sollten aber die Vollsperrung aus und nach Richtung Weißenstadt bedenken.

61 Pferde, 2 Esel, 5 Hunde und 4 Lamas kamen auf die Waage

Pferdewiegen in Kornbach

Als ich Mittags die Regenwolken sah hatte ich schon kräftig Bauchweh“, gibt Klaus Kopp, der Initiator des Kornbacher Pferdewiegens, am Abend nach dem Fest freimütig zu. Trotz wolkenverhangenem Himmel blieb das Wochheislafest vom großen Regen verschont und war auch in diesem Jahr Anziehungspunkt für viele Pferdefreunde aus dem Fichtelgebirge und darüber hinaus.

Bei 61 Pferden, 2 Eseln, 5 Hunden und 4 Lamas konnten Klaus Kopp und sein Woochheisla-Team Gewicht und Stockmaß ermitteln. Zwei Euro pro Pferd (Hunde die Hälfte) kommen damit der Instandhaltung und Eichung von Wiegehäuschen und Waage zu Gute. Schwiegermutter kam keine auf die Waage, die wäre, laut Anschlag, umsonst gewogen worden.

Weil das Kornbacher Pferdefest in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum feiert gab es für alle Teilnehmer eine Jubiläumsschleife mit der Aufschrift „10 Jahre Pferdewiegen Kornbach“.

Weitere Attraktionen des Tages waren eine Reitergruppe aus Weißenhaid auf Andalusiern und einem Friesen in entsprechender Tracht, eine Kutsche und zwei Sulkys, zwei Esel und, heuer zum ersten Mal, vier Lamas von Thomas Fraas aus Hampelhof bei Helmbrechts.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl der zwei- und vierbeinigen Gäste gesorgt. Die freiwilligen Helfer vom Woochheisla-Team hatten Kuchen gebacken und Kaffee gekocht, und es gab Bratwürste vom Grill und Getränke in der Bude am Feuerwehrhaus. Um gegen eventuelle Regenschauer gewappnet zu sein, wurde flugs noch ein großes Partyzelt aufgestellt. Das konnte die vielen Besucher aber längst nicht fassen. Die fanden auf den Bänken am Anger Platz und genossen den Sonnenschein bis gegen Ende des gelungenen Festes dann doch noch ein paar Tropfen fielen.

Alle Teilnehmer hatten die Chance, einen von sechs Preisen zu gewinnen. Glücksfee Andrea zog am Abend nach der Veranstaltung die Gewinner: Der 1. Preis, ein Eimer Pferdeleckerli, ging an „Selina“ aus dem Reitstall Schaller, Mechlenreuth. Über den 2. Preis, einen Leckstein, freut sich „Rodscha“ aus dem Stall Karl-Heinz Opel, Heinersreuth. Einen Fliegenschutz gab’s für die Plätze 3-6: für „Nero“ vom Reit-, Pensions- und Pferdehof Stephan Zehendner, Markersreuth; den Esel „Molly“ aus dem Stall Alexander Glabasnia, Ahornberg; für „Condré“ aus dem Reitstall Reinhard und Ilse Schaller und für „Boris“ und dessen Besitzer Klaus Kopp.

Als Klaus Kopp am Abend nach getaner Arbeit im Kreis der Helfer bemerkt, er wisse nicht, ob er aus gesundheitlichen Gründen im nächsten Jahr noch einmal das Fest ausrichten könne, da erntet er lauthals Protest. Ist doch das Woochheislafest inzwischen längst Tradition und viele Pferdefreunde kommen jedes Jahr. So wünscht man also dem Kopp’s Klaus noch lange eine gute Gesundheit, und das gewiss nicht nur wegen dem Pferdewiegen.

Mehr Fotos vom Pferdewiegen 2011 im Album (rechts oben).

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61 Pferde kamen auf die Waage

Zum 9. Mal wurden am Pfingstmontag in Kornbach Pferde gewogen. So viele wie in diesem Jahr waren es noch nie.
Das Kornbacher Woochhaisla soll erhalten bleiben. Das ist für das Team um Klaus Kopp ganz klar. Auch wenn heutzutage keine Schweine und Kühe mehr auf ihr Lebendgewicht geprüft werden, das Wiegehäuschen auf dem Anger zieht jedes Jahr zu Pfingsten über Hundert Schaulustige nach Kornbach. Am Pfingstmontag von 12 bis 17 Uhr ist Pferdewiegen.
Und sie kommen von Nah und Fern. Sogar Pferdefreunde aus Betzenstein in der Fränkischen Schweiz waren mit ihrem Vierbeiner angereist. Aus vielen umliegenden Orten konnten Reitergruppen begrüßt werden: Münchberg, Mechlenreuth, Heinersreuth, Walpenreuth, Gefrees und vielen anderen mehr. 61 Pferde, zwei Esel, vier Hunde und eine Schwiegermutter haben sich mehr oder weniger willig ins neu gedeckte Woochhaisla führen und wiegen lassen. 745 Kilo wog das schwerste Pferd. Einer der Esel war mit 179 Kilogramm das Leichtgewicht unter den großen Tieren.
Zum ersten Mal wurde auch die Widerristhöhe mit dem Stockmaß gemessen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten außerdem die Chance, einen von drei Futtersäcken mit Hafer und Zuckerrübenschnitzeln zu gewinnen.
Für die zahlreichen Zuschauer gab es viel zu sehen. Ein großer Noriker, weißbemähnte Haflinger, Isländer, Welsh Cops und andere Rassen waren gekommen. Ein besonderer Augenschmauß waren das Gespann von Hermann Schneider aus Zell und der geschmückte traktorgezogene Wagen der Freiwilligen Feuerwehr Stein.

Das Woochhaisla-Team und Klaus Kopp sind zufrieden. So viele Pferde und Reiter kamen noch nie. Der Beitrag für das Wiegen hilft, das Eichen für die Waage zu bezahlen. Aber das ist nur ein nützlicher Nebeneffekt. Die Begegnung der vielen Pferdefreunde, das bunte Treiben auf dem Anger, durchzogen vom Wiehern der Tiere – das allein ist schon die Mühe wert. Sogar das Wetter hat ausgehalten, bis die Besucher sich wieder auf den Heimweg gemacht hatten und der letzte Pferdeapfel weggeräumt war.

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Die FRANKENPOST berichtet am 29.05.10: „So viele wie nie beim Woochhaisla“

Wiechhaisla bekommt neues Dach

Das Dach vom Wiechhaisla wurde auf Initiative von Klaus Kopp, der auch das Holz spendierte, renoviert. Unter fachmännischer Anleitung von Harald Mehringer aus Friedmannsdorf wurde in Gemeinschaftsarbeit der Dachstuhl erneuert und das Dach neu eingedeckt. Auch die Presse war in Person von Frau Tomis-Nedvidek anwesend und berichtete im Nordbayerischen Kurier. Beim Wiechhaisla-Fest am Pfingstmontag ab 12.00 Uhr treffen sich die Pferdefreunde der Region in Kornbach und auch Besucher ohne Ross sind herzlich willkommen.

U. Müller

50 Pferde und über 100 Besucher beim Woochheislafest

cimg50682Zum achten Mal in Folge wurde Kornbach am Pfingstmontag von friedlichen Reitern eingenommen. Aus den umliegenden Orten und auch von weiter her kamen Pferdefreunde nach Kornbach, um an dem Treffen teilzunehmen.
Nicht jedes Pferd mag so gern gewogen werden.Hauptattraktion ist neben guter Verpflegung und geselligem Zusammensein das historische Kornbacher „Woochheisla“.
Auf Hochdeutsch: Ein kleiner Schuppen mit einer geeichten Waage für Tiere aller Art und alles, was sonst noch gewogen werden Klaus, Festinitiator und Gründer der Kornbacher Pferdefreunde, kümmert sich persönlich um die Gäste.soll und auf keine Küchenwaage passt. Das Eichen der Waage kostet natürlich Geld und die Waage einfach still legen will man auch nicht. Durch das alljährliche Pferdewiegen und die Verköstigung der Gäste kommt ein Betrag zusammen, mit dem die Waage erhalten werden kann.
Wer ist die/der Schönste im ganzen Land?Das Kornbacher „Woochheislafest“ lockte in diesem Jahr weit über 1oo Besucher an und 50 Pferdefreunde brachten ihre Vierbeiner auf die Waage. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an einer Verlosung teil, bei der drei nützliche Preise zu gewinnen waren. Festinitiator und Begründer der „Kornbacher Pferdefreunde“ Klaus Kopp und eine Schar freiwilliger Helfer kümmerten sich um die die Bewirtung und Versorgung der vielen zwei- und vierbeinigen Gäste. „Ohne freiwillige Helfer ist so ein Fest auch nicht zu machen“, meint einer der Männer am Ausschank. Gut, dass es in Kornbach noch genügend davon gibt.
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