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Totalsperre am Forellenhof nach LKW-Unfall

LKW-Unfall am ForellenhofAm frühen Abend des 13. Januar 2009 war nach einem LKW-Unfall die Staatsstraße zwischen Gefrees und Weißenstadt für drei Stunden gesperrt. Von Zell kommend war ein mit Schlacke beladener LKW beim Abbiegen Richtung Kornbach umgekippt. Um den LKW samt Hänger von der Kreuzung zu bringen musste schweres Gerät angefordert werden. Personen kamen nicht zu Schaden.LKW-Unfall am Forellenhof
Feuerwehrleute aus Gefrees und Kornbach sperrten bei klirrender Kälte die Straße für den Durchgangsverkehr, bis nach drei Stunden die Kreuzung am Forellenhof wieder frei war. Für die Wehren aus Kornbach und Gefrees war dies nach einem Schwelbrand in einem Heizungsraum der zweite Einsatz in Kornbach innerhalb von drei Tagen. (ph)

Gedenkstunde am Volkstrauertag

CIMG2082.jpgDer Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft gedachten am heutigen Volkstrauertag ca. 30 Kornbacher Bürger in einer Feierstunde am Kriegerdenkmal. Zweiter Bürgermeister Hartmut Nordhaus eröffnete seine Rede mit dem Brief einer Tochter an den in der Fremde gefallenen Vater, den sie nie kennen CIMG2083.jpglernen durfte. In seinen Ausführungen erinnerte er an das Leid der in beiden Weltkriegen Gefallenen und schlug den Bogen hin zu den aktuellen Geschehnissen im Kampf gegen den Terror, in dem auch deutsche Soldaten in Afghanistan ihr Leben verloren haben.
Umrahmt wurde die Gedenkfeier vom Spiel des Posaunenchores aus Gefrees und Kranzniederlegungen des Veteranenvereins, der Freiwilligen Feuerwehr und der Stadt Gefrees.

Großes Lob für die Frauen

CIMG1062.jpgMit Blumen überrascht wurden die Frauen der Kornbacher Feuerwehr bei der Nachfeier für die Helfer des Dorf- und Weinfestes am gestrigen Abend. Vom Einkauf, vielen Vorbereitungen, dem Verkauf an den beiden Festtagen, bis dann alles wieder aufgeräumt war, haben die engagierten Frauen Großes geleistet.
Blumen für die FrauenGanz besonderes Lob wurde, auch von vielen Festgästen, für die beispiellose Dekoration des Festzeltes ausgesprochen. So schön geschmückt war es noch nie, da waren sich alle einig. Die Regie dafür lag in den Händen von Irene Böttcher, die sicher Stunden mit der Herstellung vieler origineller Deko-Objekte verbracht hat.
Lob gab es auch für die neue Vorstandschaft, die auf eine frische und sympatische Art das diesjährige Fest vorbereitet und durchgeführt hat. Dass wieder etwas für die Vereinskasse übrig blieb ist ebenfalls sehr erfreulich. Aber auch sonst war die Durchführung des Festes für die Dorfgemeinschaft ein großer Gewinn.

Personengerechte Rettung aus dem Unfallauto

CIMG1001.jpgEin weiterer Höhepunkt des diesjährigen Dorf- und Weinfestes war die „Personengerechte Rettung“ aus einem Unfallfahrzeug durch die Freiwillige FeuerwCIMG1020.jpgehr Bad Berneck. Auf ansprechende Art und mit Fachverstand wurde den zahlreichen Zuschauern die Vorgehensweise und der Einsatz modernster Rettungstechnik  erklärt. Der Freiwillige im gespendeten „Unfallauto“ wurde so fachmännisch befreit und von den anwesenden Rettungssanitätern aus Bad Berneck mit großer Umsicht geborgen.

Keiner will die Fichtelgebirgsautobahn

CIMG0926.jpgNachdem sich am Morgen des 07.09.08 eine kleine Truppe Interessierter und Überzeugter aufgemacht hatte, eine der möglichen Trassen für die geplante „Fichtelgebirgsautobahn“ zu besichtigen, kamen zum Weißwurstfrühschoppen im Festzelt an die 60 Menschen zusammen, um sich über Hintergründe und Meinungen zum Thema zu informieren. CIMG0918.jpgGert Hartmann von der Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn Gefrees und Umgebung informierte mit großem Fachwissen über Entwicklung und aktuellen Stand der Planungen. Anschließend gaben die anwesenCIMG0933.jpgden Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien ihre Statements ab. Ob Tanja Och von der ödp, Sebastian Roth von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Martin Grillenberger von der FDP, Wolfgang Hoderlein von der SPD und mit Abstrichen sogar Frau Brendel-Fischer, die von Stephan Zeißler vertreten wurde, – alle nahmen Stellung gegen die Fichtelgebirgsautobahn. Nanne Wienands von DIE GRÜNEN brachte in der anschließenden Diskussion einen neuen Gesichtspunkt ein: Die klimatischen Veränderungen, CIMG0912.jpgdie durch weitere Eingriffe in die Natur, wie sie ein Autobahnprojekt darstellt, weiter verschärft werden würden. Das gälte es unbedingt zu verhindern. Die Zukunft der Fichtelgebirgsregion läge viel mehr in der Nutzung der natürlichen Ressourcen statt in einem überdimensionalen Ausbau des Fernstraßennetzes, für das es keinen Bedarf gäbe. Zum Schluss plädierte Bürgermeister Harald Schlegel noch leidenschaftlich für einen Zusammenhalt der verschiedenen Initiativen gegen die Fichtelgebirgsautobahn, wie immer auch der Entscheid für eine Trasse ausfallen werde. Letztlich ginge es nicht darum, dass die Autobhn nicht bei uns kommt, sondern dass sie überhaupt nicht kommt und die Planungen baldmöglichst gestoppt werden.

Maifest in Kornbach

CIMG7730.JPGDas Maibaumaufstellen des Veteranen und Kameradschaftsvereins Kornbach war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr wurde am Vormittag der Maibaum aufgestellt. Für das gesellige Beisammensein hat der Verein alles bestens vorbereitet: Ein Partyzelt bot Platz für die zahlreichen Gäste und in der CIMG7731.JPGFeldküche wurde aufgekocht. Schweinshaxe oder Knacker mit Kraut und Brötchen – reichlich und gut! Das Maifest in Kornbach ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radler und bringt Groß und Klein aus dem Dorf und der Umgebung zusammen.

Willkommen in Kornbach!

Dorf.jpgUmgeben von den Höhenzügen des Fichtelgebirges liegt Kornbach. Von hier aus führen zahlreiche Wanderwege zu Ausflugszielen wie Saalequelle, Waldstein, Ochsenkopf, Egerquelle oder Schneeberg. Das Nordic-Zentrum Kornbach des SC-Gefrees ist ein beliebter Anziehungspunkt für Nordic-Walker und Skilangläufer mit Angeboten für jede Altersgruppe.

Kleiner Hund stürzt ins große Loch

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CIMG0334Nach einer zweistündigen Rettungsaktion hat die Feuerwehr am frühen Mittwochabend einen Hund im Gefreeser Ortsteil Kornbach gerettet.
Ein heimisches Ehepaar war mit dem Hund in der Kellergasse spazieren. Beim Wechsel von der Gasse auf die Höhe brach der Hund plötzlich in einen unter dem Hang verborgenen Keller ein und verschwand in der Tiefe. Die alarmierten Feuerwehren aus Kornbach und Gefrees öffneten das Einbruchsloch, damit ein mutiger junger Feuerwehrmann hineinsteigen konnte.

CIMG0365bDer Hund war am Leben, hatte sich aber ins hinterste Eck des Kellers verkrochen. Die als Lockmittel eingesetzte Wurst schnappte er sich – ohne aber deshalb herauszukommen. Ein Hundeführer der Polizei stieg schließlich hinunter und konnte den Hund anleinen. So wurde das verschüchterte Tier nach zwei Stunden doch noch gerettet und seinen Besitzern übergeben.
ph