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Großer Andrang bei Ausstellungseröffnung

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An die 70 Besucher kamen am heutigen Samstag zur Eröffnung der Ausstellung am Kornbacher Schulhaus. In ihrer Begrüßungsrede dankte Irene Böttcher allen Helfern und Unterstützern, die dieses Ereignis möglich gemacht haben. Sogar die Tochter eines ehemaligen Lehrers der Kornbacher Dorfschule war gekommen, um bei diesem Moment dabei zu sein.

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Gedankt wurde aber auch Irene Böttcher, die in monatelanger Kleinarbeit eine Fülle von historischen Kostbarkeiten zusammengetragen hat und diese nun für zwei Wochen der Öffentlichkeit zugängig macht. Zweiter Bürgermeister Hartmut Nordhaus überbrachte die Grüße der Stadt Gefrees und überreichte einen Blumenstrauß.

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Nachdem das Kornbachlied, unter Begleitung von Kathrin Schöffel am Keyboard, gesungen war, eröffnete Irene Böttcher die Ausstellung. Die Besucher waren überwältigt von der Fülle von Dokumenten und Bildern rund um das Dorf, die Schule und die Menschen in Kornbach.

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Über zwei Stunden lang war die Doppelgarage erfüllt von intensivem Austausch über die Bilder und Texte. Alte Geschichten wurden erzählt, Erinnerungen aufgefrischt und so wurde sie wieder lebendig, die Zeit, als es in Kornbach noch die Schule gab.

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Vom 29.08. bis 12.09.2009 ist die Ausstellung täglich von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet und ganz besonders natürlich am Dorf- und Weinfest vom 05. – 06. September, bei dem am Samstagnachmittag um 14 Uhr die ehemaligen Schülerinnen und Schüler und die Lehrer zum Klassentreffen geladen sind.
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Das Museum in der Doppelgarage

ausstellung5_ireneKornbach, die Dorfschule, die Menschen und ganz viele Geschichten
So etwas gab es in Kornbach noch nie: Eine Doppelgarage wird zum Heimatmuseum und dokumentiert 100 Jahre Dorfgeschichte. Das kann wohl nur Berlinern einfallen. Irene Böttcher hatte die Idee und zusammen mit ihrem Mann Jürgen hat sie ihre Doppelgarage kurzerhand zum Museum umfunktioniert, prall gefüllt mit Kostbarkeiten der Dorfgeschichte und passend zum 100-jährigen Jubiläum des Schulhauses.
ausstellung2Die Themen der Ausstellung sind natürlich die Kornbacher Dorfschule, wo Böttchers leben, und deren Geschichte, Bilder und Begebenheiten rund um die Schule, die Lehrer und so manche Anekdote. Weitere Themen sind die Gemeinde Kornbach, die Bürgermeister, die Menschen die hier lebten und arbeiteten, die Steinhauer in der Reuth, die Feuerwehr, die Mühle, das Standesamt, Freud und Leid im Lauf der Geschichte, festgehalten in alten Dokumenten und Objekten. Auch die Berliner in Kornbach haben eine Rubrik in der Ausstellung bekommen.
Ein besonderes Zeitzeugnis ist die Geschichte der Flüchtlinge, die mit Anna Zeitler, die auf der Flucht im Krieg mit der wenigen Habe auf einem Leiterwagen in Kornbach eine neue Heimat gefunden hat, beispielhaft dargestellt wird. cimg6359In monatelanger Kleinarbeit, mit sehr viel Liebe zum Detail und großem Gespür für die Menschen in diesem Teil des Fichtelgebirges hat Irene Böttcher eine große Anzahl von historischen Dokumenten und Zeitzeugnissen zusammengetragen. So manches Familienalbum wurde durchforstet, Archive gesichtet und viele Einzelpersonen befragt und um Beiträge gebeten. Was dabei entstand ist einmalig und sehenswert.
Am Samstag, dem 29. August um 16 Uhr, wird die Ausstellung an der Kornbacher Dorfschule  offiziell eröffnet und kann für zwei Wochen täglich von 15 bis 19 Uhr besucht werden. Beim Dorf- und Weinfest am 5. und 6. September wird sie sicher einen besonderen Anziehungspunkt für die ehemaligen Schüler und Schülerinnen der Kornbacher Dorfschule und alle anderen Besucher und Besucherinnen bilden.
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Der Countdown läuft

weinfest_1Noch 30 Tage bis zum Dorf- und Weinfest in Kornbach meldet der Zähler am 06. August auf Kornbach.de. Der Countdown läuft und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Für die Gestaltung des Festes hat sich der erweiterte Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr wieder allerhand einfallen lassen.
     Schulbild von 1966
Hier einige Höhepunkte des diesjährigen Dorffestes:
Eine besondere Attraktion ist sicherlich das 100jährige Schulhausjubiläum. Auch wenn seit 1968 die Kornbacher Schulkinder nach Gefrees zur Schule gehen, das Schulhaus bleibt eben das Schulhaus. Und heuer wird es 100 Jahre alt. Grund genug für die Kornbacher, das Ereignis mit einem Treffen der ehemaligen Schüler und Lehrer der Dorfschule zu feiern. Die jetzigen Besitzer des Gebäudes, Irene und Jürgen Böttcher, stehen mit ganzem Herzen hinter diesem Ereignis und werden in einer umfangreichen Ausstellung historische Dokumente und eine Vielzahl von Photografien sowohl die Geschichte der Dorfschule als auch die von Kornbach in einmaliger Weise darstellen. Darüber wurde in den Regionalzeitungen Frankenpost und Nordbayerischer Kurier (Beitrag online nicht verfügbar) kürzlich berichtet.
2005_weinfest_sa_sau_0Natürlich wird es am Samstagabend auch wieder Sau am Spieß geben, sowie verschiedene Biere und ein ausgewähltes Angebot an  Weinen. Anschließend erwartet die Gäste ein Bunter Abend mit allerhand Einlagen.
Der Sonntag beginnt mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Weißwurstfrühschoppen. Am Nachmittag ist die Kuchentheke geöffnet und die Kinder können sich auf ein buntes Spieleangebot freuen. Nach dem Motto „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder …“ sollen in diesem Jahr ab 16 Uhr erstmalig von Musikanten begleitete Lieder im Festzelt erklingen.
Das ausführliche Programm und weitere Informationen zum Dorf- und Weinfest in Kornbach demnächst hier auf Kornbach.de und in der Presse. Auf jeden Fall den Termin schon mal vormerken und am 05. und 06. September dabei sein.
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Glockenläuten in Kornbach

Glöckner
Ewald Lochner ist der Glöckner von Kornbach. Jeden Abend um 19 Uhr läuft er von seinem Haus zum Denkmal in der Dorfmitte und läutet die Glocke, die früher auf dem Türmchen des Schulhauses hing. Als die Kornbacher Dorfschule  1968 aufgelöst und das Schulhaus verkauft wurde, hat man die Glocke nach Gefrees geschafft und schon beim Schrotthändler angemeldet, um sie zu Geld zu machen. Ein beherzter Kornbacher Wagner namens Franz Badstieber hat damals eingegriffen, die Glocke für das Dorf gerettet und zurück gebracht. Er zimmerte eigenhändig einen Glockenturm, der beim Denkmal in der Dorfmitte auf ein Fundament gestellt wurde. Seit jener Zeit wird in Kornbach am Abend geläutet.
Manche alten Kornbacher sagen, die Glocke läutet zum Gebet. Sie setzen sich beim Glockenläuten an den Tisch, holen ihr Gebetbuch oder das Gesangbuch hervor und halten inne. Für andere ist das Abendläuten einfach eine Art Brauchtumpflege, etwas, das zu Kornbach gehört und das sie nicht missen möchten. Ob sich auch jemand gestört fühlt durch das Läuten, ist nicht bekannt.
Die Uhr sollte man aber nicht nach der Glocke stellen, denn wenn das Wetter schlecht ist kann es auch schon mal ein paar Minuten vor oder nach Sieben werden. „Gestern warst aber fünf Minuten zu spät“ bekommt der Kornbacher Glöckner dann zu hören. Aber das ist nicht böse gemeint, denn dass Ewald Lochner diese Aufgabe nun schon so lange in großer Treue verrichtet ist ihm hoch anzurechnen.
Wenn man Ewald Lochner fragt, wie lange er das nun schon macht, weiß er es selber nicht so genau. Über 10 Jahre müssen es wohl schon sein. Vor ihm haben Gemeindediener und andere aus dem Dorf diese Aufgabe übernommen und eine Zeit lang hat er sich wochenweise mit einem anderen Kornbacher abgewechselt. Inzwischen ist er allein der Glöckner von Kornbach und will diesen Dienst gerne auch noch lange tun.

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6. Fichtelgebirgs Nordic Walking Marathon in Kornbach

Massenstart 15 km

775 Teilnehmer gingen beim 6. Fichtelgebirgs Nordic Walking Marathon in Kornbach an den Start. Der Ski.Club Gefrees hatte als Veranstalter Laufstrecken mit 42, 21, 15 und  Kilometer durch den Nordic Park Fichtelgebirge vorbereitet und für ein interessantes Rahmenprogramm gesorgt. Dass Nordic Walking auch für Menschen mit einem Handicap machbar ist, beweisen beinamputierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der AMPU-NOWA Strecke. Für die Kinder gibt es den Nordic Walking Parcours für Kids.

Prominente

Beim Warm-Up zum 15-Kilometer-Lauf konnten zahlreiche Gäste aus der Politik begrüßt werden. Landrat Hübner und Bürgermeister Harald Schlegel mit ihren Ehefrauen, MdB Gudrun Brendel-Fischer, MdB Hartmut Koschyk, Bürgermeister Stefan Unglaub aus der Fichtelgebirgsgemeinde Bischofsgrün, der zweite Bürgermeister von  Stammbach, Günther Kleffel, Alt-Landrat Dietel gingen mit einigen Hundert Läufern an den Start.

Ziellauf

Dass der Tag mit einigen Gewitterschauern durchsetzt war, nahmen die Walker gelassen hin. „Bei schönem Wetter kann jeder laufen“, gab einer der Teilnehmer trocken von sich. Zur Siegerehrung am Nachmittag kam schließlich sogar die Sonne durch.
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50 Pferde und über 100 Besucher beim Woochheislafest

cimg50682Zum achten Mal in Folge wurde Kornbach am Pfingstmontag von friedlichen Reitern eingenommen. Aus den umliegenden Orten und auch von weiter her kamen Pferdefreunde nach Kornbach, um an dem Treffen teilzunehmen.
Nicht jedes Pferd mag so gern gewogen werden.Hauptattraktion ist neben guter Verpflegung und geselligem Zusammensein das historische Kornbacher „Woochheisla“.
Auf Hochdeutsch: Ein kleiner Schuppen mit einer geeichten Waage für Tiere aller Art und alles, was sonst noch gewogen werden Klaus, Festinitiator und Gründer der Kornbacher Pferdefreunde, kümmert sich persönlich um die Gäste.soll und auf keine Küchenwaage passt. Das Eichen der Waage kostet natürlich Geld und die Waage einfach still legen will man auch nicht. Durch das alljährliche Pferdewiegen und die Verköstigung der Gäste kommt ein Betrag zusammen, mit dem die Waage erhalten werden kann.
Wer ist die/der Schönste im ganzen Land?Das Kornbacher „Woochheislafest“ lockte in diesem Jahr weit über 1oo Besucher an und 50 Pferdefreunde brachten ihre Vierbeiner auf die Waage. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an einer Verlosung teil, bei der drei nützliche Preise zu gewinnen waren. Festinitiator und Begründer der „Kornbacher Pferdefreunde“ Klaus Kopp und eine Schar freiwilliger Helfer kümmerten sich um die die Bewirtung und Versorgung der vielen zwei- und vierbeinigen Gäste. „Ohne freiwillige Helfer ist so ein Fest auch nicht zu machen“, meint einer der Männer am Ausschank. Gut, dass es in Kornbach noch genügend davon gibt.
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Vorsicht: Straßenschäden!

Kornbacher Ortsdurchfahrt wird saniert

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Die Anwohner der Staatsstraße 2180 im Ortsbereich Kornbach haben in den letzten Jahren zu manch einem der zahlreichen Schlaglöcher eine persönliche Beziehung aufbauen können. cimg4716Wenn nachts die Lastwagen durchs Dorf fahren, spürt man die Schläge bis ins Bett. cimg4721Damit soll es nun endlich vorbei sein. Die Ortsdurchfahrt wird saniert. Seit einigen Wochen sind die Bauarbeiten im Gange und im Zuge dieser Maßnahme bekamen die Kornbacher nun sogar zwei Ampeln, die den Verkehr im Baustellenbereich regeln. Neue Randsteine werden gesetzt, große Kanalrohre liegen bereit und die Arbeiten schreiten voran. Ob bis zum September, wenn das Dorf- und Weinfest gefeiert wird, alles fertig ist?
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Feiern unterm Maibaum

cimg4409Bei strahlendem Sonnenschein wurde in Kornbach der Maibaum aufgestellt. Für die zahlreichen Besucher gab es Haxn mit Kraut aus der Feldküche und andere Schmankeln, wie eine feurige Gemüsesuppe mit Würstchen. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer des Kornbacher Veteranen- und Kameradschaftsvereins haben sich alle Mühe gegeben, das Maifest zu einem Höhepunkt im beinahe 200 Seelen-Dorf zu machen und dieser Einsatz hat sich auch in diesem wieder Jahr gelohnt.

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45 Jahre Schriftführer für die Jagdgenossen

Seit 45 Jahren ist Lothar Böhm Schriftführer bei der Kornbacher Jagdgenossenschaft. Um die 50 voll zu bekommen hat er sich bei der diesjährigen Jagdversammlung für eine weitere Amtszeit bereit erklärt. Jagdvorstand Manfred Köstler, der ebenfalls wiedergewählt wurde, dankte dem ehemaligen Lehrer der Kornbacher Dorfschule aufs Herzlichste und die Jagdgenossen bestätigten seine Worte mit einem lang anhaltenden Applaus.
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Ski und Rodel gut

blog_winter1Bleibt er oder bleibt er nicht? Für die nächsten Tage ist die Frage wohl entschieden. Der Winter hat das Fichtelgebirge weiter fest im Griff und die Schneeverhältnisse in Kornbach sind ideal. Langläufer, Schneeschuhgänger und Wanderer finden gute Bedingungen und können bei einer Schneehöhe von 30 -50 cm und Temperaturen um die 2 Grad unter Null die Winterfreuden genießen.