Keiner will die Fichtelgebirgsautobahn

CIMG0926.jpgNachdem sich am Morgen des 07.09.08 eine kleine Truppe Interessierter und Überzeugter aufgemacht hatte, eine der möglichen Trassen für die geplante „Fichtelgebirgsautobahn“ zu besichtigen, kamen zum Weißwurstfrühschoppen im Festzelt an die 60 Menschen zusammen, um sich über Hintergründe und Meinungen zum Thema zu informieren. CIMG0918.jpgGert Hartmann von der Bürgerinitiative gegen die Fichtelgebirgsautobahn Gefrees und Umgebung informierte mit großem Fachwissen über Entwicklung und aktuellen Stand der Planungen. Anschließend gaben die anwesenCIMG0933.jpgden Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien ihre Statements ab. Ob Tanja Och von der ödp, Sebastian Roth von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Martin Grillenberger von der FDP, Wolfgang Hoderlein von der SPD und mit Abstrichen sogar Frau Brendel-Fischer, die von Stephan Zeißler vertreten wurde, – alle nahmen Stellung gegen die Fichtelgebirgsautobahn. Nanne Wienands von DIE GRÜNEN brachte in der anschließenden Diskussion einen neuen Gesichtspunkt ein: Die klimatischen Veränderungen, CIMG0912.jpgdie durch weitere Eingriffe in die Natur, wie sie ein Autobahnprojekt darstellt, weiter verschärft werden würden. Das gälte es unbedingt zu verhindern. Die Zukunft der Fichtelgebirgsregion läge viel mehr in der Nutzung der natürlichen Ressourcen statt in einem überdimensionalen Ausbau des Fernstraßennetzes, für das es keinen Bedarf gäbe. Zum Schluss plädierte Bürgermeister Harald Schlegel noch leidenschaftlich für einen Zusammenhalt der verschiedenen Initiativen gegen die Fichtelgebirgsautobahn, wie immer auch der Entscheid für eine Trasse ausfallen werde. Letztlich ginge es nicht darum, dass die Autobhn nicht bei uns kommt, sondern dass sie überhaupt nicht kommt und die Planungen baldmöglichst gestoppt werden.

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