Archiv der Kategorie: Aktuelles

Straßensanierung im "Oberen Dorf"

Mit der Deckensanierung der Straße im sogenannten „Oberen Dorf“ geht ein lang gehegter Wunsch des Kornbacher Dorfsprechers Harald Schöffel in ErfĂŒllung. Sechs Jahre lang stand das Projekt auf der Agenda, aber andere Maßnahmen waren fĂŒr den Asphalttrupp des Gefreeser Bauhofes dringender, denn „Emmentaler-Straßen“ gibt es im Ortsgebiet genug. Oder es scheiterte kurzfristig am defekten Unimog oder wurde durch PlĂ€ne zur Dorferneuerung aufgehalten. 

Straßenbau, Kornbach, oberes Dorf

Weil die Dorferneuerung erst einmal auf Eis gelegt wurde, war der Weg fĂŒr die Asphaltierung nun frei.  Und die anstehende 700-Jahrfeier sei, neben der unbestrittenen Notwendigkeit, auch fĂŒr den BĂŒrgermeister ein ĂŒberzeugendes Argument gewesen. Kornbach sei zwar 700 Jahre alt, aber die Kornbacher wollten dennoch keine Straßen wie vor 700 Jahren.
Die im oberen Bereich vor einer Woche in Eigenleistung eingebaute Wasserrinne zeige auch, so Schöffel, dass eine gute Zusammenarbeit die Gemeinschaft voran bringt und Kosten, so weit möglich, eingespart wurden. DafĂŒr dankt der Dorfsprecher allen freiwilligen Helfern. 

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700 Jahre Kornbach

Ortstermin in Kornbach bei Schneegestöber: Der Vorbereitungskreis fĂŒr die BroschĂŒre ĂŒber Geschichte und Geschichten rund um „Kornbach, Siedlung am Höllpass“ informiert ĂŒber die Aktionen im JubilĂ€umsjahr. Eingeladen war auch der Heimatforscher und Kulmbacher Kreisheimatpfleger Dr. Rupprecht Konrad. (v. l. Peter Hahn, Dr. Ruprecht Konrad, Harald Schöffel, Karl Herold, Reinhold Zeitler, nicht auf dem Bild: Irene Böttcher, Ute Hofmann. JĂŒrgen Wohlrab vom Historischen Forum Gefrees)

2017 ist in Kornbach JubilĂ€umsjahr. Vor 700 Jahren wurde der Ort zum ersten Mal urkundlich erwĂ€hnt. FĂŒr die Kornbacher ein Grund,  die Geschichte und Geschichten des Ortes bekannt zu machen. 700 Jahre Kornbach weiterlesen

Maibaumraub mit List und TĂŒcke

Drei von den Maibaumdieben
Drei von den Gottmannsberger Maibaumdieben

Ein Maibaumraub muss auf jeden Fall verhindert werden. Das gilt auch in Kornbach. Letztes Jahr haben die Kornbacher den Baum deshalb erst im Morgengrauen geschlagen und aus dem Wald geholt. Den Stress muss man sich nicht jedes Jahr antun. Ein gutes Versteck und eine Maibaumwache tun es auch. Denken die Kornbacher.
Sie hieven den Maibaum beim Markus Pleil in den zweiten Stock und gestandene Mannsbilder bewachen ihn in der Nacht vor dem 1. Mai. Zwei Gottmannsberger sind so nett und kommen, um die Kornbacher beim Wachen (und Trinken) zu unterstĂŒtzen.  Im Laufe des Abends geht’s natĂŒrlich auch darum, wie gut der Maibaum heuer versteckt ist. Die Kornbacher Wachen sind sich sicher: Den Baum stiehlt keiner. Vorsichtshalber wird sogar noch ein Traktor vor die Scheune gestellt.
RĂŒckkehr des Maibaums
RĂŒckkehr des Maibaums

Gegen 3 Uhr morgens sind alle mĂŒde und die Gottmannsberger Freunde verabschieden sich, die Kornbacher werden vom Schlaf ĂŒbermannt. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein weiterer Trupp mit Mirko MĂŒck als AnfĂŒhrer ist schon aus Gottmannsberg unterwegs nach Kornbach, wo dann unter großen MĂŒhen, gemeinsam mit den listigen Kundschaftern, der Maibaum im zweiten Stock durchs Fenster hinaus auf die Leiter geschoben und zu Boden gelassen wird. „So anstrengend ist ein Tag Arbeit nicht“, meint einer der RĂ€uber. Zwanzig Zentimeter lĂ€nger wenn er wĂ€re, der Maibaum, dann hĂ€tten sie ihn nicht heraus gebracht, so knapp geht es zu. Beinahe kommt ihnen Markus Seibel, der Verdacht schöpft und einen Rundgang macht, noch auf die Schliche.
MVI_0278Schließlich starten die RĂ€uber mit ihrer Beute durch die Nacht ĂŒber den Wald Richtung Gottmannsberg. Nicht nur die Fahrt durch die Dunkelheit bringt die Gottmannsberger ins Schwitzen. Um 5 Uhr geht ihnen unterwegs der Sprit aus und eine andere Zugmaschine muss geholt werden. In der MorgendĂ€mmerung kommt der Maibaum hinter dem HĂŒgel in Gottmansberg an und die Verhandlungen können beginnen. Man einigt sich auf drei KĂ€sten Bier als Auslöse und rechtzeitig zum Maibaumaufstellen kommt der Baum unter Gehupe und Hallo nach Kornbach zurĂŒck.
Gottmannsberger triumpfieren (fĂŒr diesmal)
Gottmannsberger triumpfieren (fĂŒr diesmal)

Mirko MĂŒck und seine Kameraden  triumpfieren: „Die Kornbacher sind scho Krippl, aber net fĂŒr uns Gottmannsberger. Da langt’s net.“
Die Kornbacher nehmen es gelassen. So ein Maibaumraub macht die Feier erst interessant. Und einen Reservekanister haben die Kornbacher sowieso auf dem Traktor …
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3. Oldtimer-Traktoren-Treffen in Kornbach

Mit dem Maibaum treffen auch die ersten Oldimer-Traktoren ein. Veteranenvorstand Heinz Herold kann 26 Zugmaschinen und ihre Fahrer und Fahrerinnen begrĂŒĂŸen. Den weitesten Weg hat mit 31 km Michael Kursawe mit seinem Fahr D12, Baujahr 1952, aus Selb/Mittelweißenbach. Martin Kaiser mit einem Holder B12 kommt aus dem 26 km entfernten Höchstatt und Mathias Sauer fĂ€hrt die 20 km aus Brandholz mit einem Fendt 308.
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Maibaumaufstellen in Kornbach

Das Maibaumaufstellen verlÀuft unter dem Kommando von Dorfsprecher Harald Schöffel in bewÀhrter Weise. In den letzten Wochen wurden Haltestangen erneuert und das Halteseil kommt diesmal aus der Winde vom Holzbetrieb Pleil und reagiert auf Knopfdruck.
Ausfahrt der Bulldogs
Ausfahrt der Bulldogs

Das Wetter hĂ€lt und am Nachmittag starten die Bulldogs zur Ausfahrt um das Dorf. Im Anschluss ĂŒbergibt Heinz Herold den Fahrzeuglenkern einen der gestifteten Preise und weiß allerhand Schmankerln aus der Zeit zu erzĂ€hlen, als das Dieselross die Kuh ersetzte.
Anerkennung
Anerkennung durch Veteranenvorstand Heinz Herold

Der mit 66 Jahren Àlteste Traktor ist ein Fendt F18 und gehört Richard Weber aus Wundenbach. Der Allgaier von Robert Kraus aus Kleinlosnitz ist 65 Jahre und der Lanz Alldog von Andreas Meyer aus Gefrees tuckert seit 1951.

Fotos vom Maibaumaufstellen und Traktortreffen in Kornbach im Album (rechte Seitenleiste)
Video von der Ausfahrt auf VIMEO

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Frohe Weihnachten!

IMG_1631Weihnachtlicher Schmuck verschönert die Dorfmitte Kornbachs. Von der Wand einer Scheune grĂŒĂŸt ein fröhlicher Weihnachtsmann und das GelĂ€nder der BrĂŒcke ist mit Girlanden verziert. Klaus Bahlau steckt, mit UnterstĂŒtzung seiner Frau Ewa und dem Ehepaar Böttcher, hinter der netten WeihnachtsĂŒberraschung.