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Dorfweihnacht im Kornbachtal

Großen Zuspruch erfreute sich die Dorfweihnacht in Kornbach am Samstag vor dem zweiten Advent

Adventsandacht mit Pfarrer Andreas Gebelein

Viele waren schon vorher zu einer adventlichen Andacht mit Pfarrer Andreas Gebelein gekommen und haben miteinander das Abendmahl gefeiert. In seiner Ansprache stellt Pfarrer Gebelein die Botschaft der Christrose in den Mittelpunkt: Als Zeichen für Weihnachten erinnert sie an das Wunder des Kindes in der Dunkelheit und Kälte der Welt und spannt den Bogen bis Ostern, wo das Leben im Angesicht des Todes triumpfiert.

Die Gruppe „Saitenspiel“ aus Gefrees

Zur anschließenden Dorfweihnachtsfeier konnte Organisatorin Sigrid Schöffel die Zithergruppe Saitenspiel aus Gefrees begrüßen, die mit zahlreichen Stücken weihnachtliche Stimmung in die gut gefüllte Gaststube im Kornbachtal brachte.

Ute Hofmann mit der Weihnachtsgeschichte nach Udo Lindenberg.
Sigrid Schöffel hat eine humorige Geschichte über Weihnachtsdeko mitgebracht.

Der Nachmittag wurde von Ute Hofmann, Sigrid Schöffel, dem Mutter-Tochter-Gesangsduo Claudia und Franziska Drescher mit nachdenklichen und humorigen Geschichten, Gedichten und Liedbeiträgen gestaltet.

Little Drummer Boy mit Franziska und Claudia Drescher

Die gemeinsamen Lieder begleiteten Reinhard Schörner (Geige), Sigrid Schöffel (Flöte) und Peter Hahn (Gitarre). Der Gasthof Kornbachtal spendierte Kaffee und Tee zu weihnachtlichem Gebäck und Stollen.

Weihnachtliche Klänge im Kornbachtal

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Volkstrauertag 2019 – Die Erinnerung wach halten

Mit dem Klang der alten Schulglocke ruft Glöckner Ewald Lochner zur alljährliche Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages. Eine kleine Abordnung der Feuerwehr und des Veteranenvereins zieht vom Gasthaus her zum Denkmal, wo Veteranenvorstand Heinz Herold 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und den Posaunenchor Gefrees zur Feierstunde begrüßt.

Veteranenvorstand Heinz Herold

Der Vertreter der Stadt Gefrees, Stadtrat Bernd Nelkel, stellt fest, dass die Erinnerung an die Opfer der Weltkriege in der Gesellschaft mehr und mehr verblasst.

Stadtrat Bernd Nelkel

In seiner Ansprache betont er die Wichtigkeit dieses Gedenktages. Sich zu erinnern sei moralische Verpflichtung gegenüber den Toten beider Weltkriege und eine Mahnung für künftige Generationen. Gerade heute sei es immer wichtiger, sensibel zu sein und Fragen zu stellen.

Betroffenheit mache stark gegen menschenverachtende Tendenzen in unseren Tagen. Aus dem Blick in unsere Geschichte wachse die Aufforderung an uns, alles zu tun, damit die schreckliche Vergangenheit sich nicht wiederhole. Auf Versöhnung, Verständnis und Frieden gründe unsere Zukunft.

Die Vertreter der Stadt, des Veteranenvereins und der FFW Kornbach legen Kränze am Denkmal nieder, das von einer Ehrenwache der Feuerwehr gesäumt wird.

Umrahmt wird die Feier von Chorälen des Posauenchores Gefrees.

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Heringsessen bei der Feuerwehr

Zu einem Heringssessen hatte die Freiwillige Feuerwehr Kornbach am 2. Oktober ins Feuerwehrhaus eingeladen. Der gesellige Abend bei Matjes- und Brathering mit Kartoffeln fand auch in seinem zweiten Jahr wieder Anklang bei den Kornbachern.
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Willkommensparty für den neuen Fendt

Das gab es schon Jahrzehnte nicht mehr: Ein neuer Fendt Traktor kommt nach Kornbach um zu bleiben. Johannes Herold ist stolzer Besitzer eines Fendt Vario 311 S4 und heute Abend wurde er in Kornbach Willkommen geheißen.

Die Freunde vom Traktor-Stammtisch haben eine Feier am Anger organisiert und die im Dorf vorhandenen Traktoren der Marke Fendt dazu eingeladen. Der älteste Fendt gehört zum Gasthof Kornbachtal. Ihm gebührte die Ehre, den neuen großen Bruder beim Galloway-Hof von Johannes Herold abzuholen und zum Anger zu geleiten, wo sieben weitere Fendt Schlepper ihn erwarten.

Johannes Herold hatte sich einen besonderen Gag ausgedacht und überreichte Markus Seibel eine Patenschaftsurkunde für das jüngste Mitglied in der Kornbacher Traktorfamilie. Wie praktisch, dass der Pate ein Landmaschinenmechaniker ist. Dass er für einen leeren Tank nicht zuständig sei, stellte Markus Seibel aber gleich klar.

Nach einem vom Traktorbesitzer gestifteten Abendessen wurde im Licht der untergehenden Sonne ein Gruppenfoto geschossen.

Der Traktorstammtisch begrüßt den neuen Fendt von Johannes Herold.

Großer Andrang beim Pferdewiegen in Kornbach

72 Pferde, fünf Hunde und fünf Zweibeiner haben am Pfingstmontag auf der Kornbacher Viehwaage ihr Gewicht feststellen lassen.

Für die Tiere ist es durchaus eine Leistung, aus dem hellen Sonnenlicht in die schattige Enge des Wooch-Haislas und auf das leicht schwankende Podest der frisch geeichten Waage zu steigen.

Zwei Euro kostet das Wiegen für die großen Tiere, Hunde und Menschen zahlen die Hälfte. Mit dem Erlös kann die Kornbacher Viehwaage regelmäßig geeicht werden.

Eine Gruppe pferdebegeisterter Kornbacher kümmert sich als „Wooch-Haisla-Team“ um den Erhalt.  Mit der Nummer des Wiegzettels nimmt man außerdem an einer Verlosung teil.

Die größte Gruppe mit 20 Pferden und Ponys kam auch in diesem Jahr wieder aus der Finkenmühle.

Weitere Gruppen und Einzelreiter kamen aus Wirsberg, Wülfersreuth, Reinersreuth, Zell, Obertennersreuth, Querenbach, Mechlenreuth,  Zettlitz und Bischofsgrün, um nur einige zu nennen.

Das Pferdefest zieht in jedem Jahr zahlreiche Zuschauer an, die vom Wooch-Haisla-Team aufs Beste bewirtet werden.

Auch für die Vierbeiner ist gesorgt. Der Initiator des Festes, Klaus Kopp, öffnet seine Koppeln, um den Pferden Auslauf und Weide zu bieten.

Am Ende dieses sonnigen Pfingstmontags zieht Andrea Seibel als Glücksfee die Gewinner der zahlreichen Preise, die von folgenden Firmen und Einzelpersonen gestiftet wurden: Raiffeisen-Lagerhaus Gefrees, LVO Markersreuth, Misch Reitsport Münchberg, Gebhardt Agrarhandel Gefrees, Firma REHAU, Familie Drescher, Familie Seibel, Klaus Kopp, Wooch-Haisla-Team.

Die Gewinn-Nummern und Preise des diesjährigen Wooch-Haisla-Festes findet man HIER.

Heinz Herold bedankt sich im Namen des Wooch-Haisla-Teams bei allern Reiterinnen und Reitern, bei den Spendern und Besuchern und lädt ein für nächstes Jahr, wenn am Pfingstmontag in Kornbach wieder Wooch-Haisla-Fest gefeiert werden soll.

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Heimat ist, wo mein Traktor steht

60 Oldtimer-Traktoren beim Maifest in Kornbach

60 Oldtimer-Bulldogs kann Heinz Herold, der Initiator des Traktortreffens und Vorstand des örtlichen Veteranen- und Kameradschaftsereins, beim diesjährigen Maifest in Kornbach begrüßen. Jeder Fahrer, der vor 11 Uhr eintraf, bekam ein Paar Weißwürste gratis.

Veteranenvorstand Heinz Herold: „Heimat ist, wo mein Traktor steht“

Während man in Berlin oder München für so ein Gefährt nicht einmal eine Garage bekomme, würden sie hier, in der oberfränkischen Heimat, hoch geschätzt. Heimat ist, wo mein Traktor steht, meint Heinz Herold.

Und auch klimatechnisch hätten die kleinen Traktoren ihren Beitrag geleistet. Sie liefen sehr sparsam, mit einem Kanister Diesel könnten sie den ganzen Tag im Feld unterwegs sein. Mit ihrer Unterstützung wurden in ihrer Glanzzeit in den 50er Jahren die Kartoffeln angebaut, die heute recht klimaschädlich aus Ägypten oder sonstwoher kämen. Man konnte sich dank der kleinen Traktoren vom Acker selbst versorgen.

Heinz Herold bedankt sich bei allen Helfern, die das Fest erst möglich machen.

Der Maibaum sei in diesem Jahr einmal nicht gestohlen worden. Das lag zum Einen an der großen Geheimhaltung. Nur zwei Personen waren eingeweiht und wussten, dass der von Familie Wagner gespendete Baum erst am Montag, zwei Tage vor dem Maifest, frisch geschlagen wird. Zum Anderen bediente man sich einer Kriegslist. Vorstand Herold streute die Information, in diesem Jahr würde der Maibaum von einer Zimmerei in der Nähe von Gefrees hergestellt. Was auf neudeutsch „Fake-News“ war.

So konnte am Vormittag der Kornbacher Maibaum ohne Zwischenfall ganz traditionell mit Stangen unter Anleitung von Dorfsprecher Harald Schöffel aufgestellt werden.

Nach dem Mittagessen aus der Gulaschkanone starteten um 13 Uhr die Traktoren zu einer Ausfahrt und wurden bei ihrer Rückkehr von Moderator Gerhard Sachs den zahlreichen Festbesuchern vorgestellt.

Ausfahrt der Traktoren
Ein Fendt und ein MAN Traktor, beide Baujahr 1949, waren die ältesten Fahrzeuge des Treffens.

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Maiausflug mit dem Traktor

Geräteträger der Firma Fendt

Unter dem Motto „Rettet das Klima“ steht am 1. Mai das Traktortreffen des Veteranenvereins Kornbach. Zu Gast sind vor allem Nachkriegstraktoren deren Aufgabe damals die Pflege der Kartoffeln und anderer Güter aus der Landwirtschaft waren und die den Bauern die Arbeit um einiges erleichterten. Die Kartoffeln wurden in jener Zeit noch selbst erzeugt und mussten nicht aus dem Ausland importiert werden. So trugen die kleinen Traktoren damals schon zum Klimaschutz bei.

Zusätzlich wird, wie alle Jahre, ein Maibaum aufgestellt der in diesem Jahr von einer Zimmerei aus einem Ortsteil von Gefrees angefertigt wird.

(Heinz Herold, 1. Vorstand Veteranenverein Kornbach)

Aktion "Zamm geht's" 2019

Mit der Aktion „Zamm geht’s!“ fördert die Brauerei Bad Brambacher seit 2004 den Frühjahrsputz auf Oberfränkischen Spielplätzen. Im Zeitraum 30. März bis 13. April läuft die diesjährige Aktion und jede Arbeitsgemeinschaft hat die Chance, eines von 10 hochwertigen Spielgeräten zu gewinnen. Zusätzlich wird die Gemeinschaftsaktion von Eltern oder Vereinen mit Erfrischungsgetränken der Brauerei unterstützt. In Kornbach waren am 13. April freiwillige Helfer aus Dorf und Feuerwehr am Werk und haben den Spielplatz gesäubert, Spielgeräte gestrichen und die Fußballtore mit neuen Netzen versehen.

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Großes Lob für Zusammenhalt im Dorf

Am 1. März fand im Gasthof Kornbachtal die Jahreshauptversammlung der FFW Kornbach statt. Zweite Bürgermeisterin, Dr. Christine Denner, überbrachte die Grüße der Stadt Gefrees. Als Vertreter der Feuerwehrführung waren KBM Christian Heidenreich und der Kommandant der Stützpunktwehr Gefrees, Manfred Horn, gekommen.

Vorstand Klaus Degel lobte in seiner Ansprache den Zusammenhalt im Dorf und das Zusammenwirken der Vereine. Ehrenamlicher Einsatz für das Gemeinwohl sei schon im alten Rom ein Zeichen guter Bürgerschaft gewesen. Die Kornbacher stünden diesbezüglich gut da und könnten auf ihre Dorfgemeinschaft stolz sein. Das angeschaffte Festzelt und die Erneuerung der Küche im Feuerwehrgerätehaus komme allen Kornbacher Vereinen zugute.

Kommandant Ulrich Müller blickt auf ein gutes Feuerwehrjahr zurück, bei dem die Dorfwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken musste und an die 10 Übungen am Standort und mit anderen Wehren zusammen abgehalten hat.

Dorfsprecher Harald Schöffel dankt der Feuerwehrwehr für ihren Einsatz für die Dorfgemeinschaft und regt eine noch bessere Vernetzung durch eine WhatApp-Gruppe an.

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