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Großer Andrang beim Pferdewiegen in Kornbach

72 Pferde, fĂŒnf Hunde und fĂŒnf Zweibeiner haben am Pfingstmontag auf der Kornbacher Viehwaage ihr Gewicht feststellen lassen.

FĂŒr die Tiere ist es durchaus eine Leistung, aus dem hellen Sonnenlicht in die schattige Enge des Wooch-Haislas und auf das leicht schwankende Podest der frisch geeichten Waage zu steigen.

Zwei Euro kostet das Wiegen fĂŒr die großen Tiere, Hunde und Menschen zahlen die HĂ€lfte. Mit dem Erlös kann die Kornbacher Viehwaage regelmĂ€ĂŸig geeicht werden.

Eine Gruppe pferdebegeisterter Kornbacher kĂŒmmert sich als „Wooch-Haisla-Team“ um den Erhalt.  Mit der Nummer des Wiegzettels nimmt man außerdem an einer Verlosung teil.

Die grĂ¶ĂŸte Gruppe mit 20 Pferden und Ponys kam auch in diesem Jahr wieder aus der FinkenmĂŒhle.

Weitere Gruppen und Einzelreiter kamen aus Wirsberg, WĂŒlfersreuth, Reinersreuth, Zell, Obertennersreuth, Querenbach, Mechlenreuth,  Zettlitz und BischofsgrĂŒn, um nur einige zu nennen.

Das Pferdefest zieht in jedem Jahr zahlreiche Zuschauer an, die vom Wooch-Haisla-Team aufs Beste bewirtet werden.

Auch fĂŒr die Vierbeiner ist gesorgt. Der Initiator des Festes, Klaus Kopp, öffnet seine Koppeln, um den Pferden Auslauf und Weide zu bieten.

Am Ende dieses sonnigen Pfingstmontags zieht Andrea Seibel als GlĂŒcksfee die Gewinner der zahlreichen Preise, die von folgenden Firmen und Einzelpersonen gestiftet wurden: Raiffeisen-Lagerhaus Gefrees, LVO Markersreuth, Misch Reitsport MĂŒnchberg, Gebhardt Agrarhandel Gefrees, Firma REHAU, Familie Drescher, Familie Seibel, Klaus Kopp, Wooch-Haisla-Team.

Die Gewinn-Nummern und Preise des diesjÀhrigen Wooch-Haisla-Festes findet man HIER.

Heinz Herold bedankt sich im Namen des Wooch-Haisla-Teams bei allern Reiterinnen und Reitern, bei den Spendern und Besuchern und lĂ€dt ein fĂŒr nĂ€chstes Jahr, wenn am Pfingstmontag in Kornbach wieder Wooch-Haisla-Fest gefeiert werden soll.

ph

Heimat ist, wo mein Traktor steht

60 Oldtimer-Traktoren beim Maifest in Kornbach

60 Oldtimer-Bulldogs kann Heinz Herold, der Initiator des Traktortreffens und Vorstand des örtlichen Veteranen- und Kameradschaftsereins, beim diesjĂ€hrigen Maifest in Kornbach begrĂŒĂŸen. Jeder Fahrer, der vor 11 Uhr eintraf, bekam ein Paar WeißwĂŒrste gratis.

Veteranenvorstand Heinz Herold: „Heimat ist, wo mein Traktor steht“

WĂ€hrend man in Berlin oder MĂŒnchen fĂŒr so ein GefĂ€hrt nicht einmal eine Garage bekomme, wĂŒrden sie hier, in der oberfrĂ€nkischen Heimat, hoch geschĂ€tzt. Heimat ist, wo mein Traktor steht, meint Heinz Herold.

Und auch klimatechnisch hĂ€tten die kleinen Traktoren ihren Beitrag geleistet. Sie liefen sehr sparsam, mit einem Kanister Diesel könnten sie den ganzen Tag im Feld unterwegs sein. Mit ihrer UnterstĂŒtzung wurden in ihrer Glanzzeit in den 50er Jahren die Kartoffeln angebaut, die heute recht klimaschĂ€dlich aus Ägypten oder sonstwoher kĂ€men. Man konnte sich dank der kleinen Traktoren vom Acker selbst versorgen.

Heinz Herold bedankt sich bei allen Helfern, die das Fest erst möglich machen.

Der Maibaum sei in diesem Jahr einmal nicht gestohlen worden. Das lag zum Einen an der großen Geheimhaltung. Nur zwei Personen waren eingeweiht und wussten, dass der von Familie Wagner gespendete Baum erst am Montag, zwei Tage vor dem Maifest, frisch geschlagen wird. Zum Anderen bediente man sich einer Kriegslist. Vorstand Herold streute die Information, in diesem Jahr wĂŒrde der Maibaum von einer Zimmerei in der NĂ€he von Gefrees hergestellt. Was auf neudeutsch „Fake-News“ war.

So konnte am Vormittag der Kornbacher Maibaum ohne Zwischenfall ganz traditionell mit Stangen unter Anleitung von Dorfsprecher Harald Schöffel aufgestellt werden.

Nach dem Mittagessen aus der Gulaschkanone starteten um 13 Uhr die Traktoren zu einer Ausfahrt und wurden bei ihrer RĂŒckkehr von Moderator Gerhard Sachs den zahlreichen Festbesuchern vorgestellt.

Ausfahrt der Traktoren
Ein Fendt und ein MAN Traktor, beide Baujahr 1949, waren die Àltesten Fahrzeuge des Treffens.

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Maiausflug mit dem Traktor

GerÀtetrÀger der Firma Fendt

Unter dem Motto „Rettet das Klima“ steht am 1. Mai das Traktortreffen des Veteranenvereins Kornbach. Zu Gast sind vor allem Nachkriegstraktoren deren Aufgabe damals die Pflege der Kartoffeln und anderer GĂŒter aus der Landwirtschaft waren und die den Bauern die Arbeit um einiges erleichterten. Die Kartoffeln wurden in jener Zeit noch selbst erzeugt und mussten nicht aus dem Ausland importiert werden. So trugen die kleinen Traktoren damals schon zum Klimaschutz bei.

ZusÀtzlich wird, wie alle Jahre, ein Maibaum aufgestellt der in diesem Jahr von einer Zimmerei aus einem Ortsteil von Gefrees angefertigt wird.

(Heinz Herold, 1. Vorstand Veteranenverein Kornbach)

Aktion "Zamm geht's" 2019

Mit der Aktion „Zamm geht’s!“ fördert die Brauerei Bad Brambacher seit 2004 den FrĂŒhjahrsputz auf OberfrĂ€nkischen SpielplĂ€tzen. Im Zeitraum 30. MĂ€rz bis 13. April lĂ€uft die diesjĂ€hrige Aktion und jede Arbeitsgemeinschaft hat die Chance, eines von 10 hochwertigen SpielgerĂ€ten zu gewinnen. ZusĂ€tzlich wird die Gemeinschaftsaktion von Eltern oder Vereinen mit ErfrischungsgetrĂ€nken der Brauerei unterstĂŒtzt. In Kornbach waren am 13. April freiwillige Helfer aus Dorf und Feuerwehr am Werk und haben den Spielplatz gesĂ€ubert, SpielgerĂ€te gestrichen und die Fußballtore mit neuen Netzen versehen.

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ph

Großes Lob fĂŒr Zusammenhalt im Dorf

Am 1. MĂ€rz fand im Gasthof Kornbachtal die Jahreshauptversammlung der FFW Kornbach statt. Zweite BĂŒrgermeisterin, Dr. Christine Denner, ĂŒberbrachte die GrĂŒĂŸe der Stadt Gefrees. Als Vertreter der FeuerwehrfĂŒhrung waren KBM Christian Heidenreich und der Kommandant der StĂŒtzpunktwehr Gefrees, Manfred Horn, gekommen.

Vorstand Klaus Degel lobte in seiner Ansprache den Zusammenhalt im Dorf und das Zusammenwirken der Vereine. Ehrenamlicher Einsatz fĂŒr das Gemeinwohl sei schon im alten Rom ein Zeichen guter BĂŒrgerschaft gewesen. Die Kornbacher stĂŒnden diesbezĂŒglich gut da und könnten auf ihre Dorfgemeinschaft stolz sein. Das angeschaffte Festzelt und die Erneuerung der KĂŒche im FeuerwehrgerĂ€tehaus komme allen Kornbacher Vereinen zugute.

Kommandant Ulrich MĂŒller blickt auf ein gutes Feuerwehrjahr zurĂŒck, bei dem die Dorfwehr zu zahlreichen EinsĂ€tzen ausrĂŒcken musste und an die 10 Übungen am Standort und mit anderen Wehren zusammen abgehalten hat.

Dorfsprecher Harald Schöffel dankt der Feuerwehrwehr fĂŒr ihren Einsatz fĂŒr die Dorfgemeinschaft und regt eine noch bessere Vernetzung durch eine WhatApp-Gruppe an.

ph

Kornbach begrĂŒssT das neue Jahr

Bei toller Stimmung und mit einem Feuerwerk, das sich sehen lassen konnte haben die Kornbacher das neue Jahr begrĂŒĂŸt.

Wie jedes Jahr traf man sich um 23:30 Uhr am Feuerwehrhaus um miteinander in 2019 zu starten. Weil manche es nicht erwarten konnten gingen schon vor Mitternacht ein paar Böller los.

Aber auch nach Mitternacht wurde rundherum gefeuert und geschossen, was das Zeug hielt. Man konnte fast meinen, man sei auf dem Gefreeser Wiesenfest.

UH

Weihnachtliche KlÀnge am 4. Advent

Weihnachtliche KlĂ€nge des Posaunechores Gefrees unter der Leitung von Alfred Schön stimmten auf das nahe Weihnachtsfest ein . Trotz leichtem Regen waren viele Kornbacher gekommen um das traditionelle Konzert der BlĂ€ser anzuhören und eine Stunde Geselligkeit bei PlĂ€tzchen, Punsch und Tee zu genießen. Feuerwehrvorstand Klaus Degel dankte dem Posaunenchor, der an diesem Abend auch noch in Zettlitz und Wundenbach sein Gastpiel gab. (ph)

Dorfweihnacht in Kornbach

Pfarrer Andreas Gebelein bei der Adventsandacht mit Beichte und Abendmahl 

Die Dorfweihnacht in Kornbach begann auch in diesem Jahr mit einer adventlichen Andacht mit Beichte und Abendmahlsfeier.  Pfarrer Andreas Gebelein brachte die Anwesenden mit einer Geschichte ĂŒber das Weihnachtsgeld zum Schmunzeln und Nachdenken. 

Was soll man denen schenken, die scheinbar schon alles haben? Hingabe, Zuwendung, Zeit, Herzblut, WertschĂ€tzung – die Haltung, die hinter dem Schenken steht, die mache den Unterschied und das brauche jeder. Egal, wie viel er materiell schon habe.

Im Anschluss wurde bei Kaffee und Stollen musiziert, gesungen und weihnachtlichen Geschichten und Gedichten gelauscht.

Sabine Degel und Sigrid Schöffel mit weihnachtlichen FlötenstĂŒcken

Sabine Degel und Sigrid Schöffel fĂŒhrten durch das Programm und waren auch musikalisch mit ihren Flöten aktiv.

Die Zithergruppe „Saitenspiel“ aus Gefrees

Als besondere GĂ€ste waren die drei Damen von der Zithergruppe „Saitenspiel“ aus Gefrees geladen.  Mit mehreren StĂŒcken brachten sie mit ihren Instrumenten weihnachtliche Stimmung in den Gasthof Kornbachtal.

Sigrid Schöffel mit der Geschichte vom Lametta, das irgend etwas mit Sauerkraut zu tun hatte. 
Sabine Degel liest die spannend-nachdenkliche Geschichte vom „Weihnachtsdieb“, der hinter der  Weihnachtsfreude her war und sie nicht fand.

Gemeinsam stimmten die Anwesenden zum Schluss der Feier in das Lied „Stille Nacht“ ein, das von den Musikanten aus Gefrees und Kornbach begleitet wurde.

ph

Lebendiger Adventskalender

In diesem Jahr macht der „Lebendige Adventskalender“ nur einmal Station in Kornbach. Familie Degel hat ein Fenster mit vier Kerzen und einer großen Nummer 7 geschmĂŒckt. 

Adventsfenster Nr. 7

Um die vier Kerzen am Adventskranz dreht sich auch die Geschichte von Christina Telker, die Sabine Degel nach einem FlötenstĂŒck der versammelten Adventsgemeinde liest.

Darin gibt eine Familie den vier Adventskerzen die Namen Liebe, Frieden, Freundschaft und Glauben. Jeder Begriff wird mit einer selbst erfahrenen Geschichte lebendig und zu einer besonderen Adventszeit, die auf das Wichtigste an Weihnachten hinweist: Das Jesuskind in der Krippe. 

Mit dem von Klaus und Sabine Degel gelesenen Weihnachtsgedicht „Und trotzdem wird es Weihnachten“ und dem gemeinsamen Lied „Es ist ein Ros’ entsprungen“ endet die Feier am 7. Adventsfeier mit einem Segensspruch. 

Im Anschluss bleibt noch Zeit fĂŒr GesprĂ€che bei GlĂŒhwein, Tee und WeihnachtsgebĂ€ck. 

ph